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Stauber-Blog

Toolox 33, 1.2311 und 1.2312 im Vergleich

Wo liegen die Vorteile von Toolox33 gegenüber den ähnlichen Werkstoffen 1.2311 und 1.2312? Alle werden in der Regel vergütet ausgeliefert. Die Vorteile liegen beim Toolox 33 im Detail: Er lässt sich überraschend gut zerspanen und hält zuverlässig seine Form. Auch beim Erodieren schneidet er überdurchschnittlich gut ab. Dafür verantwortlich ist seine hohe Reinheit, ähnlich ESU-Material und seine Härte von ca. 29 HRC durch die vorangegangene Wärmebehandlung in Kombination mit der hohen Zähigkeit.

Auch wenn sich die Härte nicht maßgeblich von der des 1.2311 und 1.2312 unterscheidet, weist der Toolox 33 eine deutlich höhere Zähigkeit auf. Damit ist die Ermüdung besonders gering. Die hohe Zähigkeit in Zahlen: Bei der Kerbschlagarbeit (bei 20 Grad C) liegt

  • beim Toolox 33 bei 100 J
  • bei 1.2311 und 1.2312 zwischen 18 – 20 J

Wie der 1.2311 lässt sich Toolox 33 gut nitrieren und schweißen. Der 1.2312 schneidet hier etwas schlechter ab.

Fazit: Wer bisher viel mit 1.2311 und 1.2312 gearbeitet hat, sollte bei Projekten mit hohem Anspruch an Geschwindigkeit und Formstabilität den Toolox 33 testen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Kunden, die den Toolox 33 probiert haben, bei vielen Projekten keinen anderen Werkstoff mehr nutzen.

Haben Sie ähnlich oder andere Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns über eine E-Mail mit Ihren Toolox 33-Erfahrungen.

Zum Thema ähnliche Werkstoffe lesen Sie auch: 1.2842 vs. 1.2510 - das doppelte Lottchen